Deutsche verbrennen mehr als 40 Millionen Schüttraummeter
Eine schier unglaubliche Zahl: 2005 wurden in Deutschland 40 Millionen Schüttmeter Brennholz verbrannt. Scheitholz ist und bleibt der beliebteste Biobrennstoff.
Wussten Sie eigentlich, dass 2005 in bundesdeutschen Privathaushalten 40 Millionen Schüttmeter Brennholz in Öfen und Kaminen landeten? 70 % stammten aus dem Wald, 1,5 Millionen Festmeter (8 %) aus privaten Gärten. Noch immer werden mehr Holzbrikett als Pellets verbrannt, obwohl gerade Pellets in den Medien als “der” Brennstoff der Zukunft fälschlicherweise gekrönt werden.
Der Pelletanteil lag 2005 bei gerade mal 0,9 Prozent des gesamten Brennholzeinsatzes. Dipl. Holzwirt Georg Krämer (Bad Wildungen) stellte diese Zahlen aktuell im Rahmen der Hauptversammlung des Bundesverbandes Brennholz www.bundesverband-brennholz.de vor. Die Zahlen stammen aus dem Jahresbericht 2006 der Bundesanstalt für Forst- und Holzwirtschaft.
Wenn man einmal nachrechnet, wieviel Schütraummeter Brennholz über den Fachnandel verkauft werden, kann man sich nur wundern, wo der kleine “Rest” bleibt. Dieser “Rest” dürfte allein auf das Konto der Schwarzhändler zu verbuchen sein. Dabei gehen dem Fiskus mehr als nur “Peanuts” verloren, denn mittlerweile hat der Festbrennstoffhandel eine Größenordung erreicht, über den sich die Finanzämter aufgrund schwindender Mineralölsteuern ernsthafte Gedanken machen: Sie hoffen auf eine neue Steuerquelle! Es soll tatsächlich Überlegungen hinsichtlich einer ”Festbrennstoffsteuer” oder “Pelletsteuer” geben.
Wir halten entsprechende Überlegungen für völlig verfahlt. Der Staat sollte sich vielmehr um die Verhinderung des Schwarzhandels mit Brennholz bemühen. Überall im Lande wird oft weggeschaut, wenn es um die Bekämpfung des Schwarzhandels mit Brennholz geht. Dabei machen Schwarzhändler dem Fachhandel das Leben schwer: reguläre Steuern und Abgaben müssen sich zwangsläufig auf den Preis niederschlagen. Ausgaben, die der Schwarzhandel nicht hat und die dem Staat und somit der Allgemeinheit verloren gehen!
Damit Sie uns nicht falsch verstehen: Gegen Nachbarschaftshilfe, wenn “ES” knapp wird, denken wir, hat niemand etwas einzuwenden. Wenn aber ein florierender Nebenbetrieb mit fünf- und sechsstelligen Jahresumsätzen agiert, dann wird sich die Politik ein paar Fragen gefallen lassen müssen.
Der Bundesverband Brennholzhandel und Brennholzproduktion kennt mittlerweile sogenannte Händler in fast allen Bundesländern, die sogar sehr profesionell mit hydraulischen Spaltern Traktoren usw. austattet sind und mit dieser Technik einen 10 fachen Jahresbedarf eines Einfamilienhauses innerhalb 6 Wochen Urlaub umsetzen.
Holz ist auch sehr preiswert, auch ohne die Schattenwirtschaft zu unterstützen, also bitte verlangen Sie eine ordentliche Quittung oder Rechnung beim Brennholzkauf, so schaffen auch Sie Arbeitsplätze in Ihrer Region! Ünterstüzen Sie nicht den Schwarzhandel!
Wir legen keinen sprechenden Dackel im Fernsehen vor die Tür, den wir dann auch noch scheinheilig verschenken.. um Energie einzusparen… und erhöhen auf der anderen Seite die Gas und Energiepreise leider bedauerlicher Weise und gezwungener Maßen…ha ha…Ich will den Dackel nicht nein! Und wir lassen uns nicht verspotten!!!
Wir liefern preiswerte nachwachsende Energie auch an SIE !
Ihr Brennholzdepotteam
Besuchen Sie uns auf Facebook